ÖPNV – Regionalstadtbahn: Stadtdurchfahrt Oben oder Unten: Polarisierungen helfen nicht!
Verein RSB Salzburg-Bayern-Oberösterreich gegen Polarisierung +++ Machbarkeitsstudie über Streckenführung abwarten +++ Verkehrs-Finanzmittel gezielt einsetzen +++ EU-Finanzierungschance nicht verspielen
Thalgau, 11|01|2012: „Eine Diskussion über eine ober- oder unterirdische Streckenführung bringt nichts. Das ist eine sinnlose Kraftvergeudung!“ stellt RSB Obmann Bgm. Martin Greisberger (Thalgau) die derzeitige Diskussion um die Streckenführung der Regional Stadt Bahn durch die Stadt klar.“Welche Variante die verkehrstechnisch effektivere und finanziell leistbarere ist, soll die Machbarkeitsstudie mit der Wirkungsanalyse bis 2014 erst feststellen.“
Greisberger weiter “Eine Entscheidung ob Oben oder Unten kann nur aufgrund aktueller Basisdaten gefällt werden. - Ein privater Bauherr verwendet auch nicht einen 18 Jahre alten Plan für die Umsetzung seines Hausbaues. Infrastrukturelle Gegebenheiten haben sich grundlegend geändert.“ Einstweilen erstickt die Bevölkerung grenzübergreifend im Verkehr. Den Salzburger-Bayerischen-Oberösterreichischen Bürgermeistern rund um Martin Greisberger ist es wichtig, dass „die betroffenen Gemeinden, Städte und Regionen direkt miteinander zusammenarbeiten um dieses Dilemma endlich zu lösen.“
Das Regional Stadt Bahn Salzburg-Bayern-Oberösterreich Konzept
Das RSB-Konzept ist die Idee für ein modernes Verkehrssystem für das 21. Jahrhundert. Verkehrskonzepte gab es bereits unzählige. Frühere Konzepte wurden entstaubt und an den Erfordernissen der Gegenwart angepasst. Neue, auch touristische Aspekte flossen genauso ein, wie wirtschaftliche Nutzungskonzepte. Dabei entstand ein ÖPNV-Generalverkehrsplan für die Regionen um die Stadt Salzburg die auch den Zubringerverkehr berücksichtigt. „Realistisch und sinnvoll ist die Umsetzung einer ersten Teiletappe von Mondsee, durch Salzburg, über Anif und Berchtesgaden an den Königssee, sowie die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn bis Hallein. Touristische Aspekte sind durchaus gewollt und stellen einen ernsthaften Wirtschaftsfaktor dar. Darüber hinaus kanalisiert und entlastet es die Verkehrsströme in die Stadt Salzburg durch dezentrale Park und Ride-Flächen.“ so Martin Greisberger. „Die Verkehrsprobleme des Zentralraumes entstehen in der Region!“ Die Verkehrsprobleme der Stadt werden dann gelöst, wenn der Agglomerationsverkehr verringert wird.
EU-Finanzierungschance nicht verspielen
„Wir dürfen nicht leichtfertig die EU- Finanzierungschancen für dieses überregionale Projekt außer Acht lassen. Ein Gesamtkonzept für ein interregionales Verkehrskonzept hat Chancen auf Finanzierungsmittel aus Brüssel. Regionale Einzelprojekte – so sinnvoll sie auch sein mögen – haben hingegen keine Chance auf eine finanzielle nationale oder internationale Unterstützung.“ Die Teilfinanzierung der Machbarkeitsstudie durch EU-Mittel ist realistisch wie die Teilfinanzierung der Machbarkeitsstudie mit einer Wirkungsanalyse aus Mitteln des Begleitausschusses INTERREG IVa beweisen.
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Bilder: Ausschließlich zur Pressenutzung freigegeben | weitere Anwendungen nur nach Anfrage
Foto: © RSB | Triebwagen RSB 5 Linie Mondsee – Salzburg - Königssee
Foto: © RSB | RSB Obmann Bgm. Martin Greisberger (Thalgau)

Daten und Fakten
Verein zur Förderung der Regionalstadt Bahn Salzburg-Bayern-Oberösterreich
Vereinssitz: 5303 Thalgau, Wartenfelserstraße 2
Gründung: Mai 2010
Mitglieder Körperschaften
Ainring – Anif - Bayerisch Gmain – Berchtesgaden – Bergheim – Bischofswiesen – Eugendorf – Freilassing – Landkreis Berchtesgadener Land – Laufen -Markt Schellenberg – Mattsee – Piding - Saaldorf-Surheim - Schönau am Königssee –Seeham - St. Wolfgang – Teisendorf – Thalgau - Wals/Siezenheim; Salzburger Seenland-Gemeinden: Bergheim – Berndorf - Eugendorf – Elixhausen – Hallwang – Henndorf – Köstendorf – Mattsee – Neumarkt - Obertrum – Schleedorf – Seeham – Seekirchen - Straßwalchen
Vereinsziel
mit der Regional Stadt Bahn Salzburg-Bayern-Oberösterreich ein Gesamtverkehrskonzept für den öffentlichen Schienenverkehr zu installieren.
- Umsetzung der notwendigen Maßnahmen
- Organisation von Informationsveranstaltungen, die Öffentlichkeitsarbeit und die Übernahme der Organisation der Kostenträgerschaft für die INTERREG IVa Einreichung einer „Wirkungsanalyse und Machbarkeitsstudie" für die Regional Stadt Bahn (RSB) Salzburg-Bayern-Oberösterreich. (Beschluss über die Machbarkeitsstudie des Begleitausschusses INTERREG IVa am 24. Mai 2011)
- Gefördert wird diese Einreichung aus Mitteln der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (INTERREG).
- Mitglieder können Gemeinden, Körperschaften und physische Einzelpersonen (gewählte Mandatare) werden.
Ansprechpersonen
BGM Martin Greisberger, (Obmann RSB)
Gottfried Mayer, (Obmann Stv.)
Mobil: +43 650 728 7164
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Presseservice
2imPRess, Werbeagentur Martin Schöndorfer
Mobil: +43 650 951 6642
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www.2impress.at




